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SILBER Katharina Rumpus 500m
BRONZE Katharina Rumpus 10.000m P./A.
BRONZE Sabine Berg 500m
BRONZE Katharina Rumpus 10.000m A.
BRONZE Jenny Peißker 500m
 

11.-13.04.2009 3-Pisten in Südwestfrankreich PDF Drucken E-Mail

Damen-Nationalteam in Topform - Katharina Rumpus und Alisa Guthermuth dominieren bei den Juniorinnen

Laethisia Schimek in guter Frühform

(bz). In Deutschland herrschte strahlender Sonnenschein, bei den „3 Pisten“, dem traditionellen Saisonauftakt in Südwestfrankreich, hatten die Inline Speedskater hingegen mit heftigen Wetterlaunen zu kämpfen. Der erste Wettkampftag in Pibrac musste wegen Dauerregens komplett abgesagt werden, auch am zweiten Tag in Valence d'Agen blieb der Dauerregen, es wurde mit 6 º C sogar noch etwas kälter. Immerhin konnte dort aber das Wettkampfprogramm von der ursprünglich vorgesehenen Piste auf den auch bei Nässe recht griffigen Straßenkurs verlegt werden. Erst am dritten Tag in Gujan-Mestras kam die Sonne heraus, bei 25 º C war sogar Sonnencreme angesagt.

Dieser Wettkampf hatte mit 914 Teilnehmern aus 17 Ländern wieder internationales Spitzenformat. Bei den Damen gab es spannende Zweikämpfe zwischen der 5-fachen kolumbianischen Weltmeisterin Cecilia Baena und der Geraerin Sabine Berg. Baena, die seit 2008 in Groß-Gerau trainiert, konnte alle vier Rennen für sich entscheiden. Berg, Vizeweltmeisterin über die Marathonstrecke und letztes Jahr mit drei Europameistertiteln zu Europas Nr. 1 avanciert, war Baena aber mit zwei zweiten, einem dritten und einem sechsten Platz dicht auf den Fersen. Berg wurde hervorragend untertützt durch Tina Strüver (Halle) und Mareike Thum (Darmstadt). Thum, Junioren-Weltmeisterin 2008 im 15000-m-Ausscheidungsrennen, ist dieses Jahr altersmäßig in die Aktivenklasse gewechselt und muss sich erst noch gegen die etablierten Läuferinnen durchsetzen, sie demonstrierte mit 4., 7., 8. und 9. Plätzen aber schon auf Anhieb ihr außergewöhnliches Talent. Obwohl sie sich in den Dienst des Teams stellte, erreichte auch Tina Strüver vordere Plätze, insgesamt wurde sie Zehnte. Mit drei Läuferinnen unter den ersten Zehn machte das deutsche Team klar, dass sie auch dieses Jahr wieder zu Europas Spitze zählen. Im Kampf um die Spitze bei den Damen ist die Fortsetzung schon geplant, denn die genannten Top-Läuferinnen werden alle auch beim Kriterium in Groß-Gerau am übernächsten Wochenende starten. Eine beeindruckende Vorstellung lieferte übrigens auch die chinesische Vize-Weltmeisterin Dan Guo mit einem zweiten, einem vierten und einem siebten Platz. Die Chinesen waren erstmals bei einem europäischen Wettkampf dabei, dank ihres Nationaltrainers Christophe Audoire (Frankreich).

Bei den Herren waren die Franzosen in der Spitze unter sich. Yann Guyader, derzeit Nr. 1 in der Welt, konnte alle drei Läufe für sich entscheiden, auf dem zweiten und dritten Gesamtplatz landeten seine Landsleute Ewen Fernandez und Julien Despaux. Mit siebten, 12. und 22. Plätzen (Gesamt-11.) schlug sich der Darmstädter Felix Rijhnen sehr gut, er musste ohne Mannschaftsunterstützung kämpfen. Mit Dennis Dressel, der sich als gelernter Sprinter mit dem ausschließlich aus Langstrecken bestehenden Wettkampfprogramm schwer tat und Gesamt-39. wurde, war nur noch ein weiterer deutscher Starter bei der Eliteklasse der Herren dabei.

Das 3-Pisten-Rennen in Südwestfrankreich und das internationale Kriterium in Groß-Gerau stellen weltweit die beiden Top-Pistenrennen dar, sie werden von vielen Nationen als Auswahlkriterium für die Qualifikation zur Nationalmannschaft herangezogen. Auch der Deutsche Rollsport- und Inline-Verband hält dies so, und damit waren in Südwestfrankreich praktisch alle deutschen Aspiranten auf einen Platz im Junioren-EM-Team dabei.

Herausragend aus deutscher Sicht waren dabei die Siege der Heilbronnerin Katharina Rumpus bei den A-Juniorinnen und der Darmstädterin Alisa Gutermuth bei den B-Juniorinnen. Rumpus siegte im ersten Lauf überzeugend und ließ beim zweiten Lauf nur dehalb der Kolumbianerin Rommy Muñoz den Vortritt, weil diese bei einer gemeinsamen Flucht lange geführt hatte – eine faire Geste der Heilbronnerin.

Wahrhaft meisterlich war der Vorsprung der Darmstädterin Alisa Gutermuth bei beiden Läufen der B-Juniorinnen, von ihr ist in dieser Saison einiges zu erwarten, insbesondere bei den Junioren-Europameisterschaften.

Vordere Plätze belegten auch noch der Geraer Tobias Hecht (Gesamt-Zweiter bei den Herren-B), die Groß-Gerauerin Laethisia Schimek (Gesamt-Vierte bei den Juniorinnen B), der Darmstädter Thimo Kießlich (2. und nach Sturz 10. bei den Junioren B, damit Gesamt-Vierter), der Heilbronner Fabian Dieterle (Gesamt-Vierter der Jugendklasse), die Heilbronnerin Ronja Binus (Gesamt-Vierte bei den A-Schülerinnen), der Großbettlinger Moritz Felbinger (Gesamt-Zweiter bei den A-Schülern) und der Heilbronner Mika Wielsch (Gesamt-Vierter bei den A-Schülern). Der Geraer Jan Mende gewann sogar bei den B-Schülern.

Laethisia Schimek in guter Frühform

(bz). Die Groß-Gerauer Top-Läuferin und dreifache Junioren-Europameisterin Laethisia Schimek zeigte bei den „3 Pisten“ in Südwestfrankreich eine gute Frühform. Obwohl ihr das ausschließlich aus Langstrecken bestehende Wettkampfprogramm weniger lag, lief sie im 65 Läuferinnen starken Feld der A-Juniorinnen ganz vorn mit und wurde mit einem vierten und einem 13. Platz Gesamt-Vierte. In der gleichen Läuferkategorie war auch Saskia Luding mit einem 11. Platz im ersten Lauf gut dabei, fiel aber im Gesamtklassement durch einen Sturz im zweiten Rennen auf den 26. Gesamtrang zurück.

Bei den A-Junioren kam Christopher Horn mit den schwierigen Witterungsbedingungen gar nicht zurecht, im ersten Lauf wurde er nur 47., er verzichtete dann auf den zweiten Start.

Ebenfalls Sturzpech hatte Simon Albrecht, der dann aber mit einem 12. Platz im zweiten Rennen der B-Junioren noch auf den 24. Gesamtrang vorlief. In der gleichen Kategorie verpasste Michael Emele die Finalläufe, er wurde insgesamt 68.. Auch in dieser Klasse war die Konkurrenz mit 81 Teilnehmern sehr stark.

Bei den B-Juniorinnen erlief Tamara Schmidt einen soliden 24. Gesamtplatz, sie hielt anfänglich gut mit, erst in den Schlussrunden fiel sie etwas zurück.

Leon Besoke lief in der Jugendklasse beim ersten Rennen auf nasser Piste auf den 19. Platz, im zweiten Rennen auf der trockenen parabolisch überhöhten Kunststeinpiste in Gujan-Mestras kam er weniger gut zurecht und wurde 28., insgesamt bedeutete das Rang 26 unter 63 Teilnehmern. Bei Stefan Emele verlief es umgekehrt, er verpasste im ersten Lauf das Finale, konnte sich aber im Hoffnungslauf noch klar für das Finale des zweiten Rennens qualifizieren und wurde dort 23., das ergab insgesamt Rang 34.

Auch sein Bruder Alexander Emele verpasste im ersten Lauf bei den A-Schülern das Finale, gewann dann aber beeindruckend den Hoffnungslauf für das Finale des zweiten Rennens und wurde dort durch einen 17. Platz Gesamt-27..

Auch wenn die Resultate wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse nicht immer ganz repräsentativ waren, es bleibt noch viel zu tun für das Groß-Gerauer Trainergespann mit Marion Kießling, Tobias Heinze und Ann-Kathrin Heinze.

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 8. June 2010 )
 
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